Mit den besten neun Monaten ihrer Geschichte hat die Deutsche Postbank AG auch im dritten Quartal 2004 ihre erfreuliche Entwicklung fortgesetzt. Das Ergebnis vor Steuern stieg gegenüber dem sehr guten Vorjahresquartal um 33 % auf 160 Mio. Euro. Es übertraf damit auch das zweite Quartal 2004 um knapp 10 %. Kumuliert wuchs das Vorsteuerergebnis um rund 39 % auf 449 Mio. Euro. Nach Abzug von Minderheitsanteilen und Steuern beträgt das Neun-Monats-Ergebnis 291 Mio. Euro.
Die Postbank konnte dabei die Erträge spürbar ausweiten und die Kosten weitgehend stabil halten. Gleichzeitig stieg die Risikovorsorge weniger stark als das Volumen im Kundenkreditgeschäft. In den ersten neun Monaten wurden die Gesamterträge um 120 Mio. Euro bzw. 7,2 % gegenüber der Vorjahresperiode auf 1,94 Mrd. Euro ausgeweitet.
Allein im dritten Quartal konnte die Postbank 212.000 neue Kunden begrüßen. Erfreulich war insbesondere der Zuwachs an privaten Girokonten: 159.000 Konten wurden im dritten Quartal eröffnet. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das ein Anstieg von fast 20 %. Die Bank führt nun rund 4,4 Millionen private Girokonten.
Das Sparvolumen wuchs gegenüber dem 31. Dezember 2003 nochmals um 2,7 % auf 40,1 Mrd. Euro. Das erst vor sieben Monaten eingeführte Postbank Gewinnsparen konnte mehr als 0,7 Mrd. Euro an Einlagen generieren und die nur im Internet erhältliche SparCard direkt durchbrach im Juli 2004 die Grenze von 2 Mrd. Euro. Sie liegt per Ende September bei einem Einlagevolumen von 2,3 Mrd. Euro.
Das Fondsvolumen stieg um 5,4 % gegenüber Vorquartal auf 4,1 Mrd. Euro, wovon 2,6 Mrd. Euro in Investmentfonds angelegt sind. Die Anzahl der inländischen Depots wuchs um 8,9 % gegenüber Ende 2003 auf 507.500.
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