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Postbank rechnet mit moderater Zinspolitik 

Die Postbank rechnet damit, dass die Europäische Zentralbank im ersten Quartal des kommenden Jahres die Leitzinsen nochmals um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent anhebt. Damit dürfte dann aber vorerst das Ende der Fahnenstange erreicht sein. Negative Auswirkungen auf die Konjunkturentwicklung in Deutschland und im Euroraum erwarten die Volkswirte der Postbank nicht. Auch die langfristigen Renditen dürften durch den Zinsschritt kaum steigen.

Anfang Dezember hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen seit über fünf Jahren zum ersten Mal wieder erhöht. Mit 2,25 Prozent ist der wichtigste Leitzins allerdings immer noch historisch niedrig und dürfte den Konjunkturaufschwung hierzulande nicht beeinträchtigen. Auch sieht der Zentralbankrat nach wie vor Risiken dafür, dass mittelfristige Preissteigerungen stärker ausfallen könnten als erwünscht.

Die Inflationsrate im Euroraum liegt mit 2,4 Prozent noch klar über dem Ziel von maximal zwei Prozent. Dennoch wird die EZB die Leitzinsen wohl nur sehr vorsichtig anheben, um die gerade wieder angesprungene Konjunktur nicht zu gefährden.

Für die Kapitalmarktrenditen rechnet Postbank Research angesichts der behutsamen Leitzinserhöhung nur mit einem moderaten Anstieg. 10-jährige Bundrenditen dürften zur Mitte nächsten Jahres bei knapp vier Prozent ein Hoch erreichen und danach schon wieder etwas nachgeben. Gegen Ende nächsten Jahres dürften sie bei 3,6 Prozent und damit nur knapp über dem aktuellen Stand liegen.

 

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