Der Post-Vorstandsvorsitzender Klaus Zumwinkel gab bekannt, dass die Postbank ihren Börsengang zum 21. Juni plane. Die Zeichnungsfrist der Postbank-Aktie würde dabei in einem Zeitrahmen vom 7. bis 18. Juni liegen.
Im Vorfeld waren Gerüchte aufgetreten, dass bei einem Börsengang die Deutsche Bank rund 20 Prozent der Postbank übernehmen werde. Diese Aussagen wurden jedoch auf der gestrigen Pressekonferenz nicht bestätigt.
Die Konzern-Mutter, die Deutsche Post würde durch den Gang an die Börse bis zu drei Milliarden Euro einnehmen, die dann in Übernahmen anderer Firmen investiert werden sollen.
Der Börsengang der größten deutschen Privatkundenbank, die einen Kundenstamm von 11,5 Millionen aufweist, wird mit Spannung erwartet. Sie würde seit mehr als drei Jahren die erste gewichtige Aktieneinführung in Deutschland darstellen.