Ein dreiviertel Jahr nach dem Start der Gesundheitsreform sind bereits 3,1 Millionen gesetzlich Krankenversicherte nach einem entsprechenden Antrag von der gesetzlichen Zuzahlungspflicht befreit und müssen somit keine Praxisgebühren oder Arzneimittelzuzahlungen mehr entrichten. Dies sei das Ergebnis einer Umfrage der „Bild“-Zeitung unter den großen Krankenkassen, berichtet der Spiegel in seiner Online Ausgabe.
Nach Angaben der Krankenkassen hätten die Betroffenen die gültigen Belastungsgrenzen für eine Freistellung überschritten, weil sie seit Jahresbeginn zwei Prozent ihres Brutto-Jahreseinkommens für Praxisgebühr, Krankenhaus- und Arzneizuzahlungen ausgegeben haben. Für chronisch Kranke liegt die Grenze bei einem Prozent.
(cu)
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