Gemäß einer Studie "World Wealth Report" der Investmentbanker von Merrill Lynch und des Beratungsunternehmens Capgemini stieg das
Gesamtvermögen der weltweiten High Net Worth Individuals (HNWI) um 11,4 Prozent auf 37,2 Billionen US-Dollar. Mit High Net Worth Individuals werden Privatanleger mit einem Finanzvermögen von mehr als einer Million US-Dollar bezeichnet. Die Zahl der besonders wohlhabenden Privatpersonen (Privatanleger mit einem Vermögen von mehr als 30 Millionen US-Dollar) stieg um 11,3 Prozent
auf 94.970. In Deutschland stieg die Zahl der Millionäre von 767.000 im Jahr 2005 auf 798.000 im vergangenen Jahr.
"Der diesjährige Report zeigt, dass die Zahl vermögender
Privatpersonen und das von ihnen kontrollierte Vermögen auch im Jahr
2006 weiter gestiegen sind. Eine außerordentlich hohe
Vermögensbildung fand in Singapur und Indien statt", sagt Christine
Stapf, Managing Consultant Global Financial Services von Capgemini
Consulting.
Eine wichtige Rolle beim Vermögenszuwachs haben, wie auch schon in der Vergangenheit, die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) gespielt. China
und Russland reihten sich in die zehn Länder mit der schnellsten
Zunahme an HNWI ein. In China wuchs die Zahl der vermögenden
Privatpersonen um 7,8 Prozent, in Russland um 15,5 Prozent. Brasilien
und Indien zeigten ebenfalls eine zunehmende Stärke, die auf dem
inländischen Privatkonsum und wettbewerbsfähigen Dienstleistungs- und
Industriebranchen beruhte.