Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) hat das aktuelle Rentenbarometer veröffentlicht. Dabei ging es bei der Befragung vorrangig um die Riester Rente als Altersvorsorge. Nur 19 Prozent der 2.000 Befragten gaben an bis Ende 2004 einen förderfähigen Altersvorsorge-Vertrag abgeschlossen zu haben. Einen zukünftigen Abschluss planen nur 8 Prozent. Damit bleibt die Riester Rente, mit einer Verweigerungsrate von insgesamt 73 Prozent, ein Ladenhüter. Immerhin ist die Abschlussrate bei den Jüngeren, die von den zukünftigen realen Rentenkürzungen stärker betroffen werden, mit 25 Prozent deutlich höher.
Fast 70 Prozent der Befragten halten die so genannte Riester-Rente für zu kompliziert und für den Durchschnittsbürger unverständlich. Fast ein Viertel derer, die einen Vertrag abgeschlossen haben, hatten Schwierigkeiten, das Antragsformular auszufüllen. Als Hauptgründe, keinen Vertrag über eine förderfähige Rente abzuschließen, geben 20 Prozent an, es böten sich bessere Möglichkeiten der Altersvorsorge bzw. sie hätten bereits genügend fürs Alter vorgesorgt. Jeweils 13 Prozent äußern, kein Geld dafür zu haben oder sie halten die Auszahlungsmodalitäten und Vertragsbedingungen für zu unflexibel. Neun Prozent erachten die staatlichen Förderbeträge als zu gering.
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