Noch immer sind Riester-Fondssparpläne nicht besonders beliebt. Vom 1. Januar bis zum 31. März 2005 wurden gerade einmal 24.000 Neuverträge abgeschlossen. Damit stieg die Zahl der Riester-Fondssparpläne auf 384.000. Das teilt der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) mit. Grund dieses verhaltenen Anstiegs sind die bürokratischen Hürden. Wenn diese nicht spürbar reduziert werden, so der BVI, wird der Absatz der Riester-Rente weiter schwierig bleiben.
Der BVI verweist mit Blick auf die Vermögenswirksamen Leistungen (VL), dass es auch einfacher gehen kann. Bis zum 31. März 2005 haben 5,7 Millionen Bundesbürger einen Vertrag zum VL-Sparen mit Investmentfonds abgeschlossen. Da die Abwicklung hier wesentlich unbürokratischer ist, erfreut sich das VL-Sparen weiter großer Beliebtheit.
Der BVI hofft, dass auch die Riester-Rente bald an Sympathie gewinnt. Der Verband weist auf die Zulagen von Staat hin, die jedem Riester-Sparer zustehen. „Arbeitnehmer sind schlecht beraten, wenn sie auf die staatlichen Zulagen zur privaten Altervorsorge verzichten“, so Stefan Seip, BVI-Hauptgeschäftsführer. Ein verheirateter Familienvater würde somit nach 30-jährigen Sparen in einen Riester-Fondsvertrag auf ein Endvermögen von über 158.000 Euro kommen. Ohne die staatliche Förderung würde das Endvermögen nur zwei Drittel davon betragen.
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