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Schweizer sparen am meisten  

 

 

 

Schweizer und Amerikaner verfügen am häufigsten über Privatvermögen. Was die Wahl der Anlageform betrifft, geht der Westeuropäer nach wie vor auf Nummer Sicher: Sparanlagen sind am beliebtesten. So die Studie, die GfK Ad Hoc Research Worldwide im Auftrag von The Wall Street Journal Europe durchgeführt hat.

Die Schweizer sind europäische Spitzenreiter, was das Ansparen von Privatvermögen betrifft. Vier von zehn Schweizer Sparern geben an, mehr als 50.000 Euro Privatvermögen zu besitzen. Im internationalen Vergleich am besten stellt sich die private Vermögenssituation in den USA dar, jedoch mit leicht sinkender Tendenz: 44 Prozent der Befragten geben an, aktuell Vermögenswerte über 50.000 USD zu besitzen, vor sechs Monaten war es noch knapp jeder Zweite.

Das Schlusslicht des Rankings der Besitzer von Vermögenswerten unter den Ländern Westeuropas bilden Deutschland und Spanien. Lediglich sieben Prozent der Deutschen haben derzeit mehr als 50.000 Euro angespart, unter den Spaniern sind es neun Prozent. Noch weniger Geld auf der hohen Kante haben die Bürger Zentral- und Osteuropas. Wie in den beiden Jahren zuvor ist es lediglich ein Prozent der Bevölkerung, das angibt, über ein Anlagevermögen von über 25.000 Euro zu verfügen, in Russland bewegt sich dieser Wert sogar gegen Null. Aus Gründen der Vergleichbarkeit der Ergebnisse wurde für zentral- und osteuropäische Länder der Wert von 50.000 auf 25.000 Euro herabgesetzt.

Wenn westeuropäische Privatinvestoren ihr Geld anlegen, agieren sie nach wie vor vorsichtig: knapp 60 Prozent haben derzeit in Sparanlagen geparkt. Auf der Beliebtheitsskala an zweiter Stelle folgen Lebensversicherungen und Pensionskassen mit insgesamt 45 Prozent. Dieses Sicherheitsbewusstsein und die Verunsicherung der Bürger über die wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch in der noch immer verhaltenen Bereitschaft zum Kauf von Aktien oder aktienbasierten Papieren wieder: Wie vor einem Jahr erklärte knapp ein Viertel, solche Anlagepapiere zu besitzen, vor zwei Jahren waren es rund 30 Prozent. In den USA hingegen sind Aktien noch immer die am meisten verbreitete Form der Geldanlage. Wie auch vor zwölf Monaten legte knapp die Hälfte der amerikanischen Sparer ihr Geld in Aktien oder aktienbasierten Investmentfonds an. Trotz schwieriger Börsenzeiten hält immerhin jeder vierte Amerikaner Aktien und Aktienfonds sowie Investmentfonds nach wie vor für die wichtigste Form des Sparens. In Westeuropa teilt diese Ansicht lediglich jeder Zehnte. Anders denken in Europa traditionell nur die Schweden. Zwar sind auch hier die Spareinlagen mit 73 Prozent sehr beliebt, aber ebenso börsennotierte Anlageformen sind mit 63 Prozent überdurchschnittlich populär.

 

(te)



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