Die Dienstleister SSG Köln und DS Dresden haben sich zu der Deutschen Servicegesellschaft für Finanzdienstleister mbH (DSGF) zusammengeschlossen. Die damit entstandene größte Zahlungsverkehrsgesellschaft der Sparkassen in Deutschland will ihre Leistungen auch anderen Banken anbieten. Ingesamt wickelt das Unternehmen ein Siebtel der 700 Millionen Zahlungsbelege ab. Dies geht aus einem Bericht des Handelsblatts hervor.
Anlass für die Fusion ist die rückläufige Entwicklung des beleghaften Zahlungsverkehrs. Auf Grund der zunehmenden Nutzung von Electronic Banking und Selbstbedienungsterminals für Kunden sinkt der beleghafte Zahlungsverkehr jährlich um fünf bis acht Prozent. Des Weiteren wollen sich die Sparkassen in Zukunft vor allem auf den Vertrieb konzentrieren.
Die DSGF wird neben dem beleggebundenen Zahlungsverkehr auch Dienste wie Auslandszahlungsverkehr, Archivierung und Reklamationsbearbeitung anbieten. Das Unternehmen gehört laut der Unternehmensberatung Roland Berger zu den günstigsten Anbietern. Durch den Zusammenschluss sollen weitere Nachlässe ermöglicht werden.
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