Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Dietrich Hoppenstedt, hat in einem Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD) einen Frontalangriff auf die Privatbanken angekündigt. Den Privatbanken sollen aber keine eigenen Direktbanken entgegengesetzt werden. Vielmehr will Hoppenstedt eine Vertriebsoffensive starten. Wie diese Offensive im Einzelnen aussehen soll, verriet er nicht.
Er unterstrich lediglich, dass man mit „sehr großer Wucht“ angreifen wolle. Auf Angebote der Mitbewerber werde man in Zukunft „mit sehr viel mehr Flexibilität und Geschwindigkeit reagieren“. In Zukunft soll das Filialnetz der Sparkassen, das wegen der Kosten als Wettbewerbsnachteil gesehen wird, effektiver genutzt werden. „Der Kunde gehört umworben", sagte Hoppenstedt der FTD.
Im Kampf mit den Direktbanken um Kunden scheinen die Sparkassen demnach auf mehr Service zu setzen. Dietrich Hoppenstedt scheidet am 30. September aus dem Amt des DSGV-Präsidenten aus. Sein Nachfolger wird der bisherige Vizepräsident Heinrich Haasis.
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