Bargeldloses Bezahlen im europäischen Ausland wird bei den Deutschen zunehmend beliebter. Die grenzüberschreitenden Zahlungen mit MasterCard und Maestro sind in 2004 gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent auf 13,9 Mrd. Euro angestiegen. Dies sind die Ergebnisse der vom Kreditkartenunternehmen MasterCard erstmalig veröffentlichten Studie MasterInsights Europe.
Deutschland ist im europäischen Vergleich beim Kartenumsatz auf der Spitzenposition, gefolgt von Großbritannien und Holland. Der gesamteuropäische Trend zeigt, dass das Geld vorrangig in südeuropäischen Ländern, wie Spanien, Frankreich und Italien, ausgegeben wird. In keinem anderen Land Europas geben die deutschen Touristen mehr Geld mit der MasterCard und Maestro aus als in Italien. Engländer zieht es eher nach Spanien, Holländer bevorzugen Frankreich.
Ebenso wird der Kreditkarteneinsatz bei grenzüberschreitenden Zahlungen im Internet für die Deutschen immer selbstverständlicher. Im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn belegen sie mit Online-Umsätzen in Höhe von 250 Mio. Euro den Spitzenplatz. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 70,8 Prozent in 2004. Insgesamt regt der bargeldlose Zahlungsverkehr das Wirtschaftswachstum an und unterstützt so das Zusammenwachsen des europäischen Marktes.
Die Studie MasterInsights Europe gibt Aufschluss über das grenzüberschreitende bargeldlose Zahlungsverhalten in Europa und beruht auf einer anonymisierten Auswertung der Transaktionen von über 350 Millionen MasterCard und Maestro Karten (ec-Karten) aus 24 europäischen Ländern.
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