Das neugewählte Bundeskabinett hat in seiner ersten Arbeitssitzung das Aus der sogenannten Steuersparfonds beschlossen. Dies berichtet die Financial Times Deutschland (FTD). Mit den Verlusten aus diesen Fonds konnten Besserverdienende ihre Gewinne verrechnen und so einer hohen Steuerlast entgehen. Nun können Verluste aus diesen Fonds nur noch mit aus der gleichen Anlage verrechnet werden.
Um einen Run auf die Fonds bis zum Jahresende zu verhindern, gilt die Neuregelungen rückwirkend seit dem 11. November. Die steuerlichen Vorteile haben demnach nur noch diejenigen, die bis zum 10. November in solche Fonds eingestiegen sind.
Bei den Steuersparmodellen handelt es sich vorwiegend um Medien-, Windkraft- und Schiffsfonds. Die Anlagemodelle sollten bereits unter Rot-Grün gekippt werden. Der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin hatte jedoch sein Veto eingelegt, da ihm Übergangsregelungen für bereits genehmigte Fonds fehlten.
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