Wenn es um das Thema Geld und Vermögen geht, bevorzugen die Verbraucher die fachmännische Unterstützung von unabhängigen Finanzberatern. Die Beratung durch die Hausbank wird dagegen von immer weniger Verbrauchern geschätzt. Das ist ein Ergebnis aus der aktuellen Herbst-/Winterstudie 2005/06 der Finanzberatungsgesellschaft Plansecur.
Demnach sehen 79 Prozent der Experten unabhängige Finanzberater in der Gunst der Verbraucher ganz vorn. Der Hausbank als kompetenter Anlaufstelle für die Finanzberatung messen 32 Prozent der Befragten die größte Bedeutung zu. Für 61 Prozent der befragten Finanzexperten stehen Internetanbieter bei den Verbrauchern derzeit hoch im Kurs.
Im Vergleich zu den Ergebnissen der Plansecur-Frühjahrsstudie 2005 verlieren vor allem Banken an Bedeutung als Beratungsinstitut. Im Frühjahr lag das Ergebnis noch bei 49 Prozent und damit nur knapp hinter den Internetanbietern (52 Prozent). Auch die Bausparkassen mussten nach Einschätzung der Befragten Einbußen in der Beliebtheit hinnehmen: Sie verlieren sieben Prozentpunkte im Vergleich zur Frühjahrsstudie und kommen aktuell auf 17 Prozent - der schlechteste Wert aller Institutionen. Nur marginale Veränderungen bestehen bei Versicherungen und Investmentgesellschaften, die aus Sicht der Experten mit 28 beziehungsweise 25 Prozent als Beratungsinstitut derzeit auch nicht besonders gefragt sind.
"Die Tendenz geht in Richtung unabhängige Finanzberater. Diese haben den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu Bank- und Versicherungsangestellten ein größeres Produktspektrum zur Verfügung haben und den Kunden individuellere Finanzkonzepte anbieten können", erklärt Johannes Sczepan, Geschäftsführer von Plansecur.
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