Einer Untersuchung der Zeitschrift "Central Banking" zufolge liegen die Personalkosten der Zentralbanken der EU-Länder über 5 Mrd. Euro. In den zwölf Mitgliedsstaaten, die auch der Währungsunion angehören, wurden für die einzelnen Zentralbanken allein im Jahr 2004 5,03 Mrd. Dollar für Personalkosten ausgegeben. Dies berichtet das Handelsblatt. Mit der Europäischen Zentralbank (EZB), die 174 Mio. Dollar an die Mitarbeiter ausschüttet, sind es sogar 5,21 Mrd. Dollar.
br/>Im Schnitt wendet die Mehrheit der Zentralbanken zwischen 60.000 und 100.000 Dollar pro Mitarbeiter im Jahr auf. Österreich führt die Liste mit 213.000 Dollar pro Beschäftigtem und Jahr an. Die US-Notenbank zahlt dagegen vergleichsweise schlecht. "Nur" 71.595 Dollar werden hier pro Mitarbeiter aufgewendet.
Der Studie zufolge, die die Zentralbanken in den OECD-Ländern untersuchte, konnte ein Rückgang der Personalkosten nur in Australien, Neuseeland, Großbritannien und Norwegen verzeichnet werden. Bei der Bundesbank stiegen die Personalkosten dagegen. Gegenüber dem Handelsblatt sagte Thorsten Polleit von Barclays Capital, dass es bei den europäischen Zentralbanken mit Sicherheit Einsparpotenzial gäbe.
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