Einer repräsentativen Umfrage der Dresdner Bank und der Forschungsgruppe Wahlen, zufolge, wünschen sich mehr als die Hälfte der Deutschen die D-Mark zurück. 54,3 Prozent der Befragten würden die alte Währung wieder haben wollen, 42,6 Prozent hingegen haben sich mittlerweile mit dem Euro angefreundet. Dieses Ergebnis wird zusätzlich dadurch gestützt, dass auch noch drei Jahre nach Einführung des Eurobargeldes 75,4 Prozent ihren Einkauf in D-Mark umrechnen. Trotzdem wünschen sich nur 27,5 Prozent der befragten Verbraucher eine Rückkehr zur doppelten Preisauszeichnung in Geschäften und Gastronomie.
Zudem zeigen die Ergebnisse der Umfrage, bei der Ende November 2004 rund 1.300 Bürger befragt wurden, dass jüngere Menschen mit dem Euro besser zurecht kommen als ältere. Bei den unter 30-Jährigen liegt die Eurozustimmung um die 50 Prozent, während nur rund 40 Prozent der über 60-Jährigen die neue Währung akzeptieren. Der Anteil der Frauen die sich die D-Mark zurück wünschen, liegt mit 59,2 Prozent über dem Wert der Männer mit 48,9 Prozent. Des weiteren wird deutlich, dass in den neuen Bundesländern die D-Mark noch immer einen hohen Stellenwert hat, denn hier trauern 58,6 Prozent der alten Währung nach. In den alten Bundesländern gilt dies für eine Mehrheit von 53,2 Prozent.
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