Die Schweizer Traditionsbank Julius Bär wird die Privatbanking-Töchter des Finanzkonzerns UBS übernehmen. Die drei Privatbanken Ehinger & Armand von Ernst, Lullin & Cie SA und Banco di Lugano sowie die Gam Holding verfügen zusammen über ein verwaltetes Vermögen von 119 Milliarden Schweizer Franken. Damit steigt Julius Bär zum größten Schweizer Vermögensverwalter und zur dritten Kraft auf dem Schweizer Bankenmarkt auf. Marktführer ist derzeit Credit Suisse, gefolgt von UBS. Dies geht aus einem Bericht der Financial Times Deutschland hervor.
Der Kaufpreis soll 5,6 Milliarden Franken (rund 3,6 Milliarden Euro) betragen haben. Die Übernahme wird wahrscheinlich ca. 350 Stellen kosten. Nach Abschluss der Transaktion will die neue Gruppe sowohl in den Heimatmärkten als auch in Asien expandieren.
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