Die Abteilungen "Investment Banking" der zum Finanzkonzern Unicredit gehörenden Banken werden in Zukunft unter einem Dach geführt. Zum 1. Juli sollen die entsprechenden Abteilungen der Unicredit, der Hypo-Vereinsbank (HVB) und der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) zusammengelegt werden, wie das Handelsblatt berichtet.
Sitz der neu formierten Konzernsparte soll München sein. Die Investmentbanker des Unternehmens werden dann unter dem Namen "Unicredit Markets & Investment-Banking" firmieren. Wie das Handelsblatt weiter berichtet, hat der Bereich nach der Zusammenlegung Erträge von rund 3,5 Mrd. Euro, eine Kapitalausstattung von etwa 4 Mrd. Euro und 3 500 Mitarbeiter. Da nach Angaben aus des Unternehmens in Bereich Investment Banking expandiert werden soll, werde es keinen nennenswerten Arbeitsplatzabbau im Zuge der Neustrukturierung geben.
Entgegen früherer Vermutungen wird die Abteilung nicht als eigenständige juristische Einheit geführt. So können noch Verlustvorträge der HVB in Höhe von rund 6 Mrd. Euro für den Bereich Investment Banking genutzt werden. Schwerpunkte sollen zukünftig im Pfandbriefgeschäft, im Derivatehandel und beim Geschäft mit strukturierten Krediten liegen. Die letzten beiden Bereiche sollen vor allem in den Kernmärkten Deutschland, Italien und Osteuropa ausgebaut werden.
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