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Urlaub in alten EU-Ländern oft teuer 

Mit dem heutigen Ferienbeginn starten auch viele Familien in den Urlaub. Sofern man sich bei der Urlaubsplanung für ein neues EU-Land entschieden hat, kann man mit dem Euro eine Menge sparen. Aufgrund der Kaufkraft bekommt man für einen Euro dort wesentlich mehr als in den alten EU-Ländern. In Tschechien beispielsweise ist der Euro 26 Prozent mehr wert als in Deutschland, d. h. dort bekommt man für einen Euro Waren und Dienstleistungen, für die man in Deutschland 1,26 Euro bezahlt hätte. In Polen ist die Kaufkraft des Euro 17 Prozent höher als in hierzulande, in Ungarn 13 Prozent. Im Gegensatz dazu ist der Urlaub in den alten EU-Ländern, wie Frankreich, Italien und Österreich wesentlich teurer als daheim. Ganz besonders tief in die Tasche greifen muss man in Großbritannien und Dänemark, da die Kaufkraft des Euro dort derzeit nur 0,78 bzw. 0,79 Euro beträgt. Das berichtet der Bundesverband Deutscher Banken.

Für die Ermittlung des Urlauber-Euro werden die Kaufkraft des Euro im Inland mit seiner Kaufkraft im Ausland verglichen. Dabei werden das unterschiedliche Preisniveau und der eventuelle Wechselkurs berücksichtigt.

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