Die US-Mittelstandsbank CIT ist insolvent. Es ist die größte Bankenpleite seit dem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers. Finanzexperten glauben, dass sich die Auswirkungen auf das weltweite Finanzsystem diesmal in Grenzen halten.
Der CIT-Zusammenbruch hatte sich seit längerer Zeit angekündigt. Schon im Juli musste die angeschlagene Bank gerettet werden. Damals hatten die Gläubiger in letzter Minute einen Kredit in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar (2 Milliarden Euro) gewährt.
Schwere Folgen stehen für die US-Wirtschaft zu befürchten. CIT hat vorwiegend kleine und mittlere Unternehmen finanziert. Wie das Magazin "Focus" im Internet berichtet, soll CIT durch ein schnelles Insolvenzverfahren geführt werden, wie es auch auf den Autobauer General Motors angewendet worden war.
CIT hatte sich mit Hypotheken und Studiendarlehen verspekuliert. Die Schulden des Instituts sollen sich auf 65 Milliarden Dollar (44 Milliarden Euro belaufen) - bei Vermögenswerten von 71 Milliarden Dollar (48 Miliarden Euro).
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