Bei der Wahl ihrer Depotbank bevorzugen 83 Prozent der Fondsgesellschaften Kreditinstitute, mit denen sie bereits gute Erfahrungen gesammelt haben. Die technische Umgebung, wie beispielsweise die Telekommunikationsinfrastruktur des Dienstleisters, ist für 78 Prozent der Kapitalanlagegesellschaften ein weiteres wichtiges Kriterium. Dies ergab die Studie "Die Depotbank als Dienstleister aus Sicht der Fondsgesellschaften" von Steria Mummert Consulting.
Auf Platz drei der Auswahlkriterien für Depotbanken stehen die Kosten. Zwei von drei Kapitalanlagegesellschaften gehen bei der Entscheidung für eine geeignete Depotbank nach dem Preis. Für jeden zweiten Befragten ist das Serviceangebot wichtig. Eine eher untergeordnete Rolle spielt mit sechs Prozent die eigentliche Geschäftspolitik.
Eine gute Depotbank zeichnet sich für jede zweite Fondsgesellschaft durch qualifiziertes Personal aus. Insgesamt sieben von 18 Befragten legen dabei besonderen Wert auf Flexibilität. Darüber hinaus wünschen sich die Fondsgesellschaften einen zuverlässigen Ansprechpartner. Grundsätzlich sind Fondsgesellschaften aber mit ihren Depotbanken zufrieden, nur einer von 18 Befragten will künftig mit einem anderen Kreditinstitut zusammenarbeiten.
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