Vier Jahre nach der Währungsumstellung auf den Euro rechnen Verbraucher in Deutschland die Preise noch immer in DM um. So ergab eine nicht repräsentative Online-Umfrage des Portals onWirtschaft bei T-Online, dass insgesamt 67 Prozent der Befragten die Preise noch immer umrechnen. Nur 9 Prozent arbeiten voll und ganz mit dem Euro. 24 Prozent rechnen nur "manchmal" um.
Nach Meinung von T-Online macht dies deutlich, dass die Umstellung auf den Euro in den Köpfen noch lange nicht abgeschlossen ist. Außerdem würde die Umfrage bestätigen, dass vielen Verbrauchern noch immer das Gefühl für das Preisgefüge der neuen Währung fehlt. So erscheinen manche Preise niedrig, ohne es zu sein. Produkte, die früher 1,49 DM kosteten, müssten heute 76 Cent kosten. Sie könnten aber auch für 79 Cent angeboten werden und erscheinen dann immer noch als günstig, weil es deutlich unter einem Euro und sogar unter der 80-Cent-Marke bleibt. Dabei ist es aber teurer als vorher.
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