Dem Standort Deutschland wurde in einer Studie der Weltbank ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Rahmenbedingungen für Unternehmen hätten sich im vergangenen Jahr so deutlich verbessert wie in keinem anderen Industrieland der Welt. Besonders auf dem Gebiet der Arbeitsmarktregulierung gilt Deutschland als „Top-Reformer“. Außerdem sei es in Deutschland im letzten Jahr leichter geworden, sich als Unternehmer selbständig zu machen. Ebenso habe es Verbesserungen bei der Durchsetzung von Verträgen und bei der Regulierung des grenzüberschreitenden Handels gegeben. Dies geht aus der Studie „Doing Business in 2006“ der Weltbank hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.
„Es hat sich ganz einfach etwas getan in Deutschland – insbesondere auf dem Arbeitsmarkt. Wenn man die Reformen in Deutschland mit denen anderer Länder vergleicht, dann war das relativ viel“, sagte Weltbank-Vizepräsident Michael Klein dem Handelsblatt. Dennoch liegt Deutschland im internationalen Vergleich nur auf Platz 19. Topstandorte sind Neuseeland, Singapur und die USA. Ebenfalls bessere Rahmenbedingungen als Deutschland bieten Skandinavien und Großbritannien. Fortschritte gab es vor allem in den mittel- und osteuropäischen Staaten.
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