Am heutigen Weltspartag melden die Banken, dass die Deutschen immer mehr sparen. Und sie empfinden das nicht als Einschränkung. Sie schätzen die Freiheit durch eine finanzielle Rücklage.
Geld ausgeben ohne Sinn und Verstand? Nicht mit uns. Das melden die Banken zum Weltspartag. So sei die Sparquote im letzten Jahr – also das Verhältnis von Sparsumme und verfügbarem Einkommen – um 0,2 Prozentpunkte auf 11,3 Prozent gestiegen. Im Jahr 2009 war sie noch um 0,6 Prozentpunkte gesunken. Das teilt der Bundesverband der Deutschen Volksbanken (BVR), und der Verband rechnet auch für 2011 und über das Jahresende hinaus ist mit einer hohen Sparquote.
Sparen gibt Freiheit
Beim Sparen sind die Deutschen nicht knauserig: 120 Euro zum Beispiel sparen wir laut Vorsorgereport von CosmosDirekt und der Universität St. Gallen jeden Monat für die private Rente. Dabei empfinden die Bundesbürger das Sparen nicht als Einschränkung: So sagten zwei Drittel der Deutschen in einer aktuellen Umfrage von forsa, dass sie die Freiheit schätzen, die ihnen ein finanzielles Polster gibt.
Sparen auch bei Jüngeren angesagt
66 Prozent schätzen die Freiheit, die eine finanzielle Rücklage bietet. Das ergab die repräsentative Umfrage unter 1.002 Erwachsenen, die forsa im Auftrag von CosmosDirekt durchgeführt hat. Sparen steht dabei auch bei jüngeren Menschen hoch im Kurs: Zwei von drei (67 Prozent) Erwachsenen unter 30 legen regelmäßig Geld zur Seite. Noch eifriger sparen allerdings die 30- bis 44-Jährigen (/2 Prozent).
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