Die WestLB hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Konzern ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 247,0 Mio. Euro erzielt. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum lag das Ergebnis noch bei - 636,2 Mio. Euro. Damit hat sie den Gewinn im saisonal schwächeren dritten Quartal um 37,3 Mio. Euro gesteigert. Einschließlich der Zunahme noch nicht realisierter Marktwertreserven in den Handelsbeständen stieg der Jahresüberschuss
bis Ende September auf 387,1 Mio. Euro.
Der kräftige Anstieg beim Betriebsergebnis von - 426,6 auf 190,1 Mio. Euro ist im Wesentlichen auf das positive Risikoergebnis und den anhaltend starken Kostenabbau in Höhe von 152,0 Mio. Euro zurückzuführen. So sanken die Personalaufwendungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von 720,8 auf 653,0 Mio. Euro, vor
allem aufgrund eines weiteren Stellenabbaus. Im Vergleich zum 31.Dezember 2003 verringerte sich die Zahl der Mitarbeiter (auf Vollzeitbasis) von 7.467 auf 6.991.
Nach Einzahlung der Kapitalerhöhung von 1,5 Mrd. Euro durch die beiden nordrhein-westfälischen Sparkassenverbände zum 30.September 2004 stieg das Kernkapital im Konzern auf 8,2 Mrd. Euro. Dadurch verbesserte sich die Kernkapitalquote auf einen von den Finanzmärkten als nachhaltig solide gewerteten Stand von 7,5 Prozent. Die gesamten
Eigenmittel der Bank stiegen auf 12,2 Mrd. Euro.