Die WestLB plant offenbar einen größeren Einstieg bei der Landesbank des Freitstaates Sachsen, der Sachsen LB. Nach Auskunft des Vorstandsmitglieds der Sachsen LB Werner Eckert in der Süddeutschen Zeitung (SZ) sei die WestLB an einem Einstieg interessiert, der über eine Beteiligung in Höhe einer Sperrminorität hinaus geht.
Beide Institute hatten im Oktober 2005 eine Kooperation in den Bereichen Zinssicherung und Zinsoptimierung vereinbart. Darüber hinaus wollten die Banken über eine Beteiligung von mindestens 25,1 Prozent verhandeln. Die avisierte prozentuale Beteiligung soll nun deutlich höher sein, so Eckert in der SZ. Spätestens zum Sommerbeginn soll feststehen, in welcher Art und Höhe sich die WestLB bei der Sachsen LB engagieren will.
Die Sachsen LB gilt als finanzschwächste Landesbank und gilt als zu klein um ohne fremde Hilfe überleben zu können.
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