Der angeschlagenen Bayerische Landesbank (BayernLB) könnte eine Verstaatlichung bevorstehen. Wie die Financial Times Deutschalnd (FTD) aus Regierungskreisen in München erfahren haben will, soll der Freistaat Bayern die BayernLB mit einem Betrag in Höhe von 10 Milliarden Euro retten. Damit würde der Anteil der Staatsregierung an der Bank von 50 auf 90 Prozent steigen. Der Anteil der bayerischen Sparkassen, der bisher ebenfalls bei 50 Prozent liegt, würde auf dann 10 Prozent sinken. Damit wäre die BayernLB formal eine Staatsbank. Zuletzt hatte die BayernLB ihren Kapitalbedarf auf 6,4 Milliarden Euro beziffert. Weitere Verluste müssen im November aufgelaufen sein. Die Staatsregierung hofft, die zusätzlichen Anteile 2015 wieder zu privatisieren.
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