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Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung steigt 

Immer mehr Menschen in Deutschland sind nicht krankenversichert. So ist die Anzahl der Menschen ohne Krankenversicherung zwischen 1995 und 2003 von 105.000 auf 188.000 gestiegen. Überdurchschnittlich betroffen sind vor allem Ärmere mit einem Haushaltsnettoeinkommen unter 1.100 Euro im Monat. Auch Geschiedene und Ausländer stehen häufiger ohne Krankenversicherung da. Dies geht aus einer Studie der Hans Böckler Stiftung hervor.

Besonders deutlich ist die Zahl der Erwerbstätigen ohne Krankenversicherung gestiegen. Ihr Anteil an der Gruppe der Nichtversicherten liegt mittlerweile bei über 40 Prozent. Darunter sind zahlreiche Selbständige mit kleinem Einkommen sowie geringfügig Beschäftigte. Lösen könne das Problem nur eine allgemeine Versicherungspflicht für alle in Deutschland lebenden Menschen, so die Auffassung von Gesundheitsökonomen der Universität Duisburg-Essen. Voraussetzung wäre allerdings ein einheitliches Versicherungssystem mit einem umfassenden Finanzausgleich.

Ist dies nicht möglich, sollte zumindest der Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung für einzelne Personengruppen wie Selbständige mit geringem Einkommen vorgeschrieben oder erleichtert werden. Parallel dazu könne der Gesetzgeber den privaten Krankenversicherern verbieten, Versicherungswillige abzulehnen. Außerdem müssten die Privaten dann Geringverdienern unabhängig von deren Krankheitsrisiko günstigere Standardtarife anbieten.

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