Die Zahl der überschuldeten Haushalte in Deutschland wächst. Im Jahr 2002 waren in der Bundesrepublik 3,1 Millionen Haushalte überschuldet. Das entspricht 8,1 Prozent alle Haushalte. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf eine aktuelle Studie des Familienministeriums. 1994 gab es in Deutschland noch zwei Millionen überschuldeter Haushalte, 1999 waren es bereits 2,7 Millionen.
In Ostdeutschland lag der Anteil überschuldeter Haushalte bei 11,3 Prozent, im Westen waren es 7,2 Prozent. Hauptursache, vor allem im Osten, für die Überschuldung ist die Arbeitslosigkeit. Im Westen spielten daneben vor allem Trennung, Scheidung und gescheiterte Selbständigkeit eine wichtige Rolle.
Als überschuldet gilt, wer trotz dauerhafter Reduzierung seines Lebensstandards nicht genügend Geld hat, um seine Schulden fristgerecht zu tilgen.
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