Der ZEW-Konjunkturindex ist auf den tiefsten Stand seit 2001 gesunken. Der Saldo der Konjunkturerwartungen sank im August um 20,7 Punkte von 15,1 auf minus 5,6 Punkte. "Die Entwicklung des Indikators signalisiert eine deutliche Abkühlung der konjunkturellen Entwicklung auf Sicht von sechs Monaten", erklärte das ZEW, das in einer Umfrage Analysten und institutionelle Anleger nach ihren mittelfristigen Erwartungen befragte.
Grund dafür sei, dass sich die wesentlichen Nachfragekomponenten Export, Investitionen und Konsum abschwächen könnten. Allerdings wird die aktuelle Lage von Experten besser beurteilt als im Vormonat, hier stieg der Indikator von 23,3 Punkten im Juli auf 33,6 Punkte im August. Die Erwartungen für die Euro-Zone fielen dagegen um 16,8 Punkte von 18,1 auf 1,3 Punkte. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum verbessert sich im August um 9 Punkte und steht nun bei 34,9 Punkten.
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