Die durchschnittliche Rendite festverzinslicher Wertpapiere ist momentan niedriger als 1896 zu Zeiten der Goldwährung. Damals betrugen die Zinsen im Schnitt 3,3 Prozent, heute liegen sie mit 3,1 Prozent noch darunter. Diesen Wert erreichen aber nur Pfandbriefe mit sechs- bis siebenjähriger Laufzeit. Bundschatzbriefe vom Typ A haben derzeit eine Rendite von 2,83 Prozent, drei- bis vierjährige Pfandbriefe werden mit 2,7 Prozent verzinst und für zweijährige Finanzierungsschätze bekommt man gegenwärtig 2 Prozent.
Trotz der niedrigen Renditechancen sparen die Deutschen weiter. So stiegen die Spareinlagen der Bundesbürger von Ende 2002 bis Februar 2005 um 28 Milliarden Euro auf 588 Milliarden Euro. Dabei wurden beispielsweise die Sparbücher und Sparkonten im Jahr 2003 um 14 Milliarden Euro und im Jahr 2004 um zusätzliche 12 Milliarden aufgestockt.
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