Deutschlands Unternehmerkinder sind für eine klare Trennung von Familie und Unternehmen. Zwei Drittel von ihnen (65,6 Prozent) votierten dafür. Dies zeigt eine Studie zu Deutschlands nächster Unternehmer-Generation, die das Wirtschaftsmagazin "impulse" in seiner Novemberausgabe veröffentlicht.
Jeder zweite Studienteilnehmer (56,9 Prozent) vertrat die Ansicht, dass Unternehmerkinder erst dann Anteile erhalten sollen, wenn sie in das Unternehmen eintreten. Gut 28 Prozent der teilnehmenden Unternehmerkinder fand es völlig in Ordnung, wenn Geschwister, die nicht in das Unternehmen einsteigen, auch keine Anteile erhalten.
Um Auseinandersetzungen beim Ausscheiden zu vermeiden, sind drei Viertel (75,4 Prozent) für klare Verhältnisse. Sie wollen genau geregelt wissen, wie ein Familienmitglied das Unternehmen verlassen kann. Ähnlich viele (76,4 Prozent) finden auch unterschiedliche Einkommensvereinbarungen für Familienmitglieder völlig in Ordnung.
An der Studie von "impulse", der Zeppelin Universität in Friedrichshafen und der Stiftung Familienunternehmen beteiligten sich über 200 Jugendliche und junge Erwachsene aus Unternehmerfamilien im Alter zwischen 16 und 35 Jahren.
Foto: © Aamon/FOTOLIA
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