Der Bundestag hat heute einer Anhebung der Einlagensicherung zugestimmt. Laut Medienberichten sollen nach einer Bankpleite Sparbücher, Tagesgeld und Festgeld ab Juli 2009 in voller Höhe bis zu einem Höchstbetrag von 50.000 Euro ersetzt werden. Bisher erhalten Anleger und Sparer nur 90 Prozent ihrer Einlagen bis zu einer Höhe von maximal 20.000 Euro zurück. Bis 2011 soll die Grenze für die Einlagensicherung sogar auf 100.000 Euro angehoben werden.
Außerdem sollen Anleger, die Geld bei einer Bankpleite verloren haben, schneller entschädigt werden, berichtet "Focus". Die Frist für die Auszahlung der Entschädigungen sei von drei Monaten auf 30 Tage verkürzt worden, schreibt das Magazin. Mit der höheren Einlagensicherung setze der Bundestag EU-Recht um, heißt es im Artikel weiter.