ver.di und die Arbeitgeber der rund 240.000 Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken haben sich in der dritten Runde der Tarifverhandlungen auf einen Abschluss geeinigt. Dieser sieht vor, dass die Gehälter zum 1. September 2006 zunächst um drei Prozent, im Dezember 2007 dann nochmals um 1,5 Prozent steigen. Zusätzlich erhalten die Beschäftigten im August eine Einmalzahlung von 100 Euro, berichtet die WirtschaftsWoche.
Die Arbeitgeber bezifferten das Volumen der Tariferhöhung über die Gesamtlaufzeit gerechnet auf rund 2,1 Prozent, Verdi auf gut 2,3 Prozent. Verdi hatte ursprünglich fünf Prozent mehr Geld gefordert.
Bei den von den Arbeitgebern auf den Prüfstand gestellten Regelungen zur Samstagsarbeit und zum Vorruhestand konnte sich Verdi durchsetzen: Sie gelten den Angaben zufolge bis Ende 2008 weiter. Darüber hinaus soll die Zahl der Ausbildungsplätze im laufenden und im kommenden Jahr um jeweils vier Prozent steigen.
Für die rund 120.000 Beschäftigten der Volks- und Raiffeisenbanken finden getrennte Tarifverhandlungen statt.
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