Banken werden nicht müde, ihre Kunden vor Phishing-Attacken zu warnen. Dies geschieht oft in dem Bewusstsein, dass der Kunde die größte Schwachstelle beim Onlinebanking ist. Jedoch finden sich bei vielen Banken und Finanzdienstleistern für Cyber-Kriminelle diverse Lücken und Einfallstore auf den Websites, berichtet heise-online.
Dem Bericht zufolge habe ein gewisser "JdM" von "23sr - security research" mehrere Lücken auf den Websites großer Banken offen gelegt, die sich für Phishing-Angiffe ausnutzen lassen. Betroffen sind die Portale der Dresdner und Comdirect-Bank. Dort lassen sich über spezielle Webadressen einzelne Frames mit eigenen Inhalten versehen. Eine Volksbank-Seite konnte über einen eingeschleusten Skript-Code neu gestaltet werden und bei Postbank und Stadtsparkasse Düsseldorf gibt es einen URL-Weiterleitungsservice, über den Phisher einen Link basteln können, der zwar auf die eigene Bank verweist, jedoch auf den Phishing-Server führt.
Heise-online macht das Hauptproblem in der mangelnden Verfolgung vom sogenannten Cross Site Scripting (XSS) aus. Entsprechende Lücken würden von den Banken auch nicht immer geschlossen. Einige XSS-Lücken, die von Unbekannten im Februar veröffentlicht worden sind, seien zum Teil immer noch nicht geschlossen. Betroffen war hier unter anderem die Fiducia, die IT-Dienstleister vieler Volksbanken ist.
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