Wer von Unbekannten angerufen wird, um Glücksspiellose zu kaufen oder zu kündigen, sollte sich in Acht nehmen. Es handelt sich dabei in der Regel um eine Masche zum Bankdatenklau per Telefon. Der Glücksspielstaatsvertrag verbiete Telefonmarketing im Glücksspielbereich, informiert die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL), deren Namen die Unbekannten oft verwenden.
So funktioniert die SKL-Masche
"Wollen Sie Ihr SKL-Jahreslos kündigen oder verlängern?" Mit dieser Frage beginnt die Masche. Dabei soll der Angerufene den Auftrag mit Geburtsdatum, Bankleitzahl und Kontonummer am Telefon bestätigen. Dass diese Anrufe einen betrügerischen Hintergrund haben, erkennt man schon daran, dass die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL) keine Jahreslose verkauft. Das teilte die Lotterie auf Anfrage von Banktip mit.
Machenschaften unter dem Deckmantel der Lotterie
Von einer Welle könne man derzeit nicht sprechen, erklärt die SKL. Betrügerische Machenschaften unter dem Deckmantel des seriösen Glücksspielanbieters sind bei diesem jedoch bekannt. Die SKL warnt auf einer Service-Internetseite vor dubiosen Geschäftsmachern, die scheinbar im Auftrag der SKL agieren.
Sofort die Bank informieren
Dort finden Opfer solcher Machenschaften eine Servicerufnummer, an die sie sich wenden können. Die SKL versucht, jedem Hinweis nachzugehen. Wer seine Bankdaten herausgegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren. Die Polizei kann sich der Sache erst annehmen, wenn ein Schaden entstanden ist. Beispielsweise durch eine ungerechtfertigte Abbuchung oder Überweisung.
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr