Betrüger ergaunern 300.000 Euro am Geldautomaten 

In Frankfurt am Main haben Betrüger einen Bankautomaten manipuliert. So konnten sie an die Kartendaten von über 200 Kunden gelangen und deren Konten plündern. Laut einem Bericht der Netzeitung soll sich der Schaden auf mindestens 300.000 Euro belaufen. Nach Polizeiangaben hatten die Betrüger in den Karteneinzugschlitz eine Leseeinheit gesteckt, die die Daten des Magnetstreifens der EC- oder Kreditkarte auslas und speicherte.



Anschließend kopierten die Täter die Daten auf Magnetstreifen von Kartenrohlingen. Mit diesen ist zwar das Abheben von Geld an deutschen Automaten nicht möglich, jedoch konnten die Täter im Ausland Bargeld abheben und so den hohen Schaden verursachen.



Da die Geheimnummer selbst nicht auf dem Magnetstreifen gespeichert wird, ist bislang nicht geklärt, wie die Täter die Geheimnummer ausspähen konnten. Möglichkeiten wären, dass die PIN mit einer unauffällig angebrachten Minikamera oder durch Manipulation der Tastatur ausspioniert wurde. Beispielsweise könnten die Eingabetasten mit Puder oder Öltropfen benetzt worden sein, so dass bei der Eingabe die Zahlen markiert wurden.



Die Manipulation hat den Abhebevorgang nicht beeinflusst. Die Kunden schöpften also zunächst keinen Verdacht. Sie bemerkten den Betrug erst durch Abhebungen im Ausland. Die Kunden müssen nicht für den Schaden haften, da der Fehler bei der Bank liegt. Anders als bei einem Diebstahl der EC-Karte, muss nun die Bank die Kosten tragen.

Baufinanzierung Vergleich
Finden Sie die besten
Bauzinsen und die
individuell passende
Finanzierung für
Ihren Wohntraum

Jetzt vergleichen

Welches Girokonto ist das Beste?
Vergleichen, abschließen & sparen!
Jetzt mit 250€ Start-Bonus

Jetzt vergleichen

Wer bei der Auswahl seiner Kreditkarte auf versteckte Gebühren und überflüssige Extraleistungen achtet, spart später viel Geld.
Welche Kreditkarte ist die Beste? Hier schnell & einfach vergleichen!

Jetzt vergleichen