Viele Deutsche stehen einer Umfrage zufolge umweltschonendem Verhalten im Alltag skeptisch gegenüber. So glauben sie, dass umweltschonende Maßnahmen teuer sind und wenig bringen. Das ist das Ergebnis einer GfK-Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau".
So wollen sechs von zehn Befragten (60,2 Prozent) umweltschonende Maßnahmen nur dann umsetzen, wenn sie dafür nicht höhere Kosten in Kauf nehmen müssen. Mehr als jeder Zweite (56,8 Prozent) ist generell der Ansicht, dass umweltverträgliches Handeln für die meisten Familien kaum zu bezahlen ist.
Viele Bundesbürger zweifeln auch den Sinn mancher Maßnahmen an. Vier von zehn Deutschen (41,1 Prozent) sind der Ansicht, dass Mülltrennung nichts bringt, da dieser hinterher sowieso wieder zusammengeschüttet werde. Fast ebenso viele Befragte (40,4 Prozent) halten das Katastrophenszenario im Zusammenhang mit Klimaveränderungen für übertrieben. Knapp jeder Dritte (30,7 Prozent) gab zudem an, er wisse gar nicht so genau, wie man sich umweltschonend verhalte.
Für die repräsentative Umfrage wurden vom Marktforschungsinsitut GfK Nürnberg 2069 Personen ab 14 Jahren befragt.
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