Die Deutsche Bank hat es mit der Discount-Tochter norisbank vorgemacht, nun zieht die Dresdner Bank nach. Das Institut will nach Angaben von "WELT ONLINE" eine eigene Billigmarke starten. "Dresdner Direct 24" soll das Kind heißen und erinnert damit ebenfalls an frühere Bestrebungen der Deutschen Bank, Kunden mit weniger Service zufrieden zu stellen. Dem Bericht zufolge soll die Marke im zweiten Quartal 2008 starten. Die Dresdner Direct 24 soll vom Girokonto über Geldanlagen wie Tagesgeld und Festgeld auch Wertpapiergeschäfte und Baufinanzierungen anbieten.
Zielgruppe sind laut Vorstandschef Herbert Walter Kunden, die wenig Wert auf Beratung legen. Das Institut wird keine eigenen Filialen haben. Hauptvertriebskanal wird das Internet sein, daneben werden die Kunden aber auch über die rund 900 Dresdner-Bank-Verkaufsstellen und über die Allianzagenturen bedient.
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