Im Zuge der Integration von Mitarbeitern und Standorten der Dresdner Bank in die Commerzbank sollen nach Commerzbank-Angaben insgesamt rund 6500 Vollzeitstellen abgebaut werden. Darauf haben sich die Commerzbank und Vertreter der Commerzbank-Mitarbeiter geeinigt.
Bereits im März des Jahres hatten sich die Bank und die Arbeitnehmerseite über den Interessenausgleich und Sozialplan für die Frankfurter Zentralen von Commerzbank und Dresdner Bank (einschließlich Dresdner Kleinwort) geeinigt. Die jetzt getroffenen Vereinbarungen sehen vor, dass der ursprünglich bis Ende 2011 vereinbarte Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bei Erreichen vereinbarter Ziele bis 2013 verlängert wird.
Möglichst viele der Mitarbeiter, deren Positionen im Zuge der Integration wegfallen, sollen in eine neue Tätigkeit vermittelt werden. Dazu soll neben der internen Jobbörse eine neue Vermittlungsstelle für die derzeit rund 64.700 Mitarbeiter eingerichtet werden. Die Vermittlungsstelle gibt eine Übersicht über bankweit zu besetzende Stellen.
Mitarbeiter, die im Zuge der Integration an einem anderen Arbeitsort tätig werden, sollen Fahrtkosten oder Umzugskosten erstattet bekommen beziehungsweise Zuschüsse bei doppelter Haushaltsführung erhalten.
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