Frauen lassen sich im Internet häufiger als Männer von besonderen Angeboten verführen: 50 Prozent der weiblichen Online-Käufer gaben an, sich beim Surfen zu spontanen Einkäufen hinreißen zu lassen. Die Männer liegen mit 40,9 Prozent geringfügig dahinter. Das ist ein Ergebnis der Studie "eCommerce 2008", die von EuPD Research im Auftrag von PayPal Deutschland durchgeführt und für die im März und April 2008 1.022 Deutsche zu ihrem Einkaufsverhalten im Internet befragt wurden.
Bei der generellen Nutzung des Internets zum Online-Einkaufen liegen Männer wiederum vor den Frauen: 79,6 Prozent der befragten Männer gaben an, überhaupt schon einmal im Internet eingekauft zu haben, bei den Frauen waren es 70,9 Prozent.
Nur bei den eingekauften Produkten unterscheiden sich Männer und Frauen deutlich voneinander: 78,1 Prozent der männlichen Befragten kaufen vor allem Elektronik-Artikel, auf dem zweiten und dritten Platz folgen Bücher mit 77,8 Prozent und CDs/DVDs mit 64,2 Prozent. Dagegen kaufen 80,0 Prozent der Frauen vor allem am liebsten Bücher. Auf dem zweiten Platz kommt Mode mit 75,9 Prozent vor Konzertkarten mit 66,9 Prozent.
Bei der Wahl des Bezahlvorgangs gibt es zwischen Männern und Frauen dann wieder Einigkeit. Für 65,4 Prozent der Männer und 66,3 Prozent der Frauen ist Sicherheit das höchste Kriterium. Dem Treuhandservice, bei dem der Kaufbetrag erst nach Erhalt der Ware an den Käufer überwiesen wird, bringen 96,8 Prozent der Männer und 92,6 Prozent der Frauen das größte Vertrauen in punkto Sicherheit entgegen. Die Überweisung nach Rechnungserhalt steht für 91,3 Prozent der Männer und 95,3 der Frauen an zweiter Stelle, dann folgt mit 92,1 Prozent der Männer und 92,5 Prozent der Frauen PayPal als drittsicherstes System.
Besonders Frauen legen Wert auf benutzerfreundliche Webseiten. Das beantworten 50,6 Prozent der Frauen, während es bei den Männern nur 30,2 Prozent sind. Auch beim Anspruch an guten Service liegen Frauen (59,6 Prozent) deutlich vor den Männern (40,01 Prozent).