GeldKarte setzt sich immer stärker als Kleingeldersatz am Automaten durch. Im zweiten Quartal 2008 stiegen sowohl die Lade- als auch die Bezahltransaktionen weiter an. Die aktuelle Halbjahresstatistik des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zur GeldKarte bestätigt die steigende Beliebtheit des goldenen Chips: Wurden im ersten Quartal dieses Jahres mit dem bargeldlosen Bezahlmedium knapp 33,4 Millionen Euro umgesetzt, waren es im zweiten Quartal schon rund 35,2 Millionen Euro. Der Trend macht sich auch im Einzelhandel bemerkbar. Im ersten Halbjahr 2008 kam der Kleingeld-Ersatz über 24,3 Millionen Mal zum Einsatz. Dabei beträgt der durchschnittliche Transaktionsbetrag aktuell 2,81 Euro.
Insbesondere die Einführung der gesetzlich verbindlichen Altersverifikation an Zigarettenautomaten 2007 führte zu einem deutlichen Anstieg von Erstnutzern der GeldKarte. Dabei wurde im vergangenen Jahr rund 52,9 Millionen Mal mit dem goldenen Chip gezahlt. Auch wenn die kurzfristig erhöhten Zahlen des Sondereffekts nicht dauerhaft beibehalten werden konnten, ist dennoch eine nachhaltige Steigerung der Einsatz- und Umsatzzahlen erkennbar: "Der Sondereffekt aus dem vergangenen Jahr wirkt immer noch positiv nach. Viele, die die GeldKarte an Zigarettenautomaten zum ersten Mal eingesetzt haben, gehören mittlerweile zu den Bargeldlos-Zahlern von heute – auch an Parkautomaten oder beim Kauf von Tickets im Öffentlichen Nahverkehr", so Ingo Limburg, Leiter Marketing GeldKarte.
Der Langzeit-Vergleich mit dem Nutzungsvolumen im Jahre 2006 – also vor der Umstellung der Zigarettenautomaten - verdeutlicht, wie viele neue GeldKarte-Nutzer dazu gekommen sind. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2006 wurden bis zur Jahresmitte 2008 über 18,5 Millionen Euro mehr auf den Chip geladen und rund 19,8 Millionen Euro zusätzlich über GeldKarte bezahlt.