Die HypoVereinsbank bietet ihren Geschäfts- und Firmenkunden ab sofort ihre Banking- und Finanzsoftware "HVB globalTRXnet" auch in einer Linux-fähigen Version an. Damit ermöglicht das Institut den Nutzern des Betriebssystems Linux einen durchgängigen Prozess (straight through processing) bei der Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs. "Wer Linux anwendet, kann mit unserer eBanking-Software jetzt nahtlos die Verbindung zur Bank herstellen", erklärt Alfred Engelhard, Leiter eConsulting bei der HypoVereinsbank.
Mit der Linux-Finanzsoftware kann der Kunde seine Daten zu den großen deutschen Geschäftsbanken senden. Außerdem ist ein paralleler Einsatz von Windows und Linux möglich. "Wir setzen die Linux-Finanzsoftware gezielt ein, um Neukunden zu gewinnen", erklärt Alfred Engelhard. Deutsche Kommunen seien unter den Vorreitern bei der Umstellung von Windows auf Linux. Dementsprechend werde sich auch die Nachfrage nach einer passenden Finanzsoftware entwickeln. Die Kosten für die Linux-fähige Software richten sich nach der ITUmgebung der Kunden, belaufen sich aber in der Regel je nach individuellem Bedarf auf wenige hundert Euro, so die HVB.
Die HypoVereinsbank bietet seit 1999 die eBanking-Lösung "HVB globalTRXnet" an, die auf dem Betriebssystem Windows eingesetzt werden kann. Diese nutzen bislang rund 2500 Firmenkunden. Mit der Anwendung können Massenzahlungen schnell erfasst bzw. aus anderen Programmen übernommen und unverzüglich übertragen werden. Zudem ist das Programm internetfähig und kann Zahlungen per elektronischer Unterschrift von verschiedenen Orten frei geben. Es ist außerdem möglich, die Software für die Liquiditätsplanung zu nutzen.