Auch wenn das Onlineshopping boomt wie nie zuvor, noch immer scheuen viele Einkäufer das Internet wegen zur großer Gefahren beim Bezahlvorgang. Insbesondere scheuen sich Nutzer, Kreditkartendaten im Netz preiszugeben, da diese ein beliebtes Ziel von Hackern sind.
Der Elektronikkonzern IBM will die Nutzung von Kreditkarten im Netz nun sicherer machen. Forscher sollen eine Software entwickelt haben, mit der Bezahlvorgänge im Netz effektiv verschlüsselt werden können, berichtet die Zeitung DIE WELT. Es handelt sich dabei um einen Anonymisierungsdienst namens "Identity Mixer", mit dem sich jeder Nutzer sicher ausweisen, gleichzeitig aber seine Identität verbergen kann.
Der Dienst arbeitet mit Pseudonymen, die gegenüber dem Onlinehändler verwendet werden. Dabei können mehrere Pseudonyme benutzt werden, so dass eine eindeutige Identifizierung nicht möglich ist. Beim Einkauf werden dann nicht die Kreditkartendaten hinterlegt, sondern ein codierter Berechtigungsnachweis des Kreditkartenanbieters. Dieser, den der Händler nicht entschlüsseln kann, wird an das Kreditkartenunternehmen weitergeleitet. Dort wird der verschlüsselte Code gelesen und sodann die Zahlung veranlasst.
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