Insolvenzverfahren für arme Schuldner vor dem Aus? 

Schuldnerberater fürchten, dass die Bundesregierung überschuldeten Verbrauchern den Aufbau einer neuen Existenz vereiteln könnte. Nach Informationen des Tagesspiegels (Samstagausgabe) arbeitet das Bundesjustizministerium derzeit an einer Reform des Insolvenzrechts, die vor allem die ärmsten Schuldner treffen könnte. Die Bundesländer fordern von der Bundesregierung, das Verfahren für Verbraucher, die völlig mittellos dastehen, zu vereinfachen, um Kosten zu sparen.



So soll der Treuhänder, der den Schuldner derzeit von seinen Gläubigern abschirmt, entfallen. Die Länder fürchten, dass sie auf den Verfahrenskosten von 2000 bis 2500 Euro sitzen bleiben, wenn der Schuldner seine Gerichts- und Treuhändergebühren am Ende des sechsjährigen Verfahrens nicht zahlen kann. "Wenn der Treuhänder weg ist, bricht das ganze System zusammen", sagte der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung, Klaus Hofmeister, dem Tagesspiegel. Dagegen unterstützt die Union die Forderungen der Länder. "Man soll nicht gutes Geld schlechtem hinterher werfen",

sagte der rechtspolitische Sprecher der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Gehb, dem Tagesspiegel.

Baufinanzierung Vergleich
Finden Sie die besten
Bauzinsen und die
individuell passende
Finanzierung für
Ihren Wohntraum

Jetzt vergleichen

Welches Girokonto ist das Beste?
Vergleichen, abschließen & sparen!
Jetzt mit 250€ Start-Bonus

Jetzt vergleichen

Wer bei der Auswahl seiner Kreditkarte auf versteckte Gebühren und überflüssige Extraleistungen achtet, spart später viel Geld.
Welche Kreditkarte ist die Beste? Hier schnell & einfach vergleichen!

Jetzt vergleichen