Gesetzlich Versicherte müssen heute für Zahnersatz wesentlich mehr bezahlen als noch vor einem Jahr. Während 2004 für alle Formen von Zahnersatz noch durchschnittlich 498 Euro bezahlt werden mussten, sind es heute bereits 823 Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 65 Prozent. Auch Brücken und Kronen verteuerten sich deutlich. Hier erhöhten sich die Kosten um 98 Prozent. Für herausnehmbare Prothesen mussten Patienten 58 Prozent mehr bezahlen und die Preise für kombinierte Prothesen stiegen um 45 Prozent. Dies berichtet das Magazin stern unter Verweis auf eine interne Auswertung der AOK-Bayern.
Grund für die massive Kostenerhöhung ist, dass die Kassen seit diesem Jahr nur noch Festzuschüsse zahlen müssen und die Regelleistungen für Kassenmitglieder eingeschränkt wurden. Damit müssen die Versicherten nun fast immer Zusatzleistungen bezahlen, die dann nach der teuren Privatgebührenordnung abgerechnet werden. Des weiteren ist auch der Kostenanteil der Patienten von 43 Prozent auf 62 Prozent gestiegen. Damit sanken die Kosten einer Zahnersatzbehandlung für die Krankenkasse von 670 Euro auf heute 501 Euro.
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