"Schweden können Konten", heißt ein Werbespruch der SEB Bank. "Gewerkschafter mögen schwedisch", könnte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di nun entgegnen. Die schwedische Bank und die Gewerkschaft haben nämlich eine umfangreiche Kooperation vereinbart. Kern der Zusammenarbeit sollen vor allem Bankdienstleistungen für Mitglieder und deren Angehörige sowie Mitarbeiter der Gewerkschaft sein.
Kostenloses Konto für Gewerkschaftsmitglieder
Für ver.di-Mitglieder bietet die SEB Bank zum Kooperationsstart unter anderem ein kostenloses ver.di KontoPaket an. Es umfasst das Konto Giro4Free, eine Kreditkarte Visa VarioCard plus Zusatzkarte sowie ein Wertpapierdepot ohne die sonst übliche Berechnung von Depotgebühren. Für ver.di-Mitglieder soll der Preisvorteil bei jährlich mindestens 80 Euro liegen.
Dazu soll es noch 60 Euro Startguthaben oder eine SEB-Geschenkkarte im Wert von 100 Euro geben. Das ver.di KontoPaket ist erhältlich über www.seb-bank.de/verdi, in den bundesweit 174 SEB Filialen und über die Mobile Finanzberatung der SEB Bank.
Auch Kredite günstiger
Darüber hinaus will die Bank aus dem Norden gewerkschaftlich organisierte Kunden mit reduzierten Ausgabeaufschlägen beim Fondskauf und mit einem Ratenkredit zu einem reduzierten Zinssatz locken. Auch beim Nachwuchs setzt die Finanzpartnerschaft an: Den Abschluss des GiroStart-Kontos für Auszubildende und Studenten prämiert die Bank mit einem i-Pod Shuffle oder 60 Euro Startguthaben.
Die Gewerkschaft ver.di hat derzeit rund 2,4 Millionen Mitglieder. Neben den Mitgliedern und den Angehörigen gelten die Sonderkonditionen auch für die 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gewerkschaft.
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