Kreditkarte dominiert den Online-Handel 

Die Kreditkarte ist nach einer Studie der Deutsche Card Services GmbH, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, in 15 von 16 Bundesländern die meist genutzte Zahlungsvariante im Online-Handel. Einzig in Bremen und Bremerhaven setzt die Mehrheit noch auf das elektronische Lastschriftverfahren (ELV).

Die Berliner setzen am häufigsten die Kreditkarte beim Online-Shopping ein, 60,03 Prozent der Einkäufe werden mit Kreditkarte bezahlt. Auch wenn die Karte bundesweit zum Einsatz kommt, so wird sie doch jahreszeitlich unterschiedlich eingesetzt. Während die Bewohner der alten Bundesländer ihre Einkäufe überwiegend in den Sommermonaten tätigen, legen die Verbraucher der neuen Bundesländer im Jahresend- und Weihnachtsgeschäft so richtig los.

Neben der Zahlungsart klärt die Studie auch darüber auf, wie hoch der Warenwert der einzelnen Einkäufe ist. Der durchschnittliche Warenkorbwert deutscher Online-Einkäufer lag im Auswertungszeitraum bei 63,73 Euro. Die Baden-Württemberger legten durchschnittlich Waren im Wert von 72,98 Euro in ihren Korb, die Niedersachsen 70,51 Euro. Schlusslicht dieser Rangliste bleibt das Bundesland Sachsen mit 55,55 Euro durchschnittlichem Einkaufswert. Datengrundlage für die Studie waren rund siebeneinhalb Millionen Retail-Kaufvorgängen, die über die Retail-Plattform Pago abgewickelt wurden.

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