Anhänger des freien Betriebssystems Linux können über eine Kreditkarte die Entwicklung des quelloffenen Systems unterstützen. Die Kreditkarte geht auf eine Initiative der Linux Foundation zurück. Diese Stiftung fördert die Entwicklung des Linux-Kernels, des Betriebssystemkerns.
50 Dollar pro Karte
Für jede freigeschaltete Visa-Kreditkarte erhält die Linux Foundation 50 US-Dollar (35 Euro). Außerdem geht ein geringer Prozentsatz aller Umsätze, die der Besitzer mit seiner Karte tätigt, an die Stiftung. Alle Erlöse sollen für Kosten im Zusammenhang mit der Entwicklung des Linux-Kernels verwendet werden.
Der Pinguin "Tux", das Maskottchen der Linux-Bewegung, ziert die Visa-Karte. Dadurch könnten Linux-Fans nicht nur finanziell ihr Betriebssystem unterstützen. Der Tux in der Tasche weise sie zudem als Unterstützer von Linux aus, heißt es in einer Mitteilung der Linux Foundation.
Auf wohltätige Kreditkarten spezialisiert
Die Linux-Kreditkarte ist derzeit nur in den USA erhältlich. In den nächsten Monaten soll sie nach Angaben der Stiftung auch in anderen Ländern verfügbar sein. Anbieter der Karte ist die Firma CardPartner über die UMB Bank. CardPartner ist auf Visa-Karten für Non-Profitorganisationen spezielisiert.
Tux mit Pannenservice
Die gebührenfreie Visa-Karte bietet unter anderem einen 24-Stunden-Pannenservice und eine Reisegepäckversicherung.
Foto: Linux Foundation
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