Der Mutterkonzern der Dresnder Bank, der Versicherungsriese Allianz, hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. Der Versicherer selbst will 5.000 Stellen streichen, bei der Dresdner Bank sollen bis zum Jahr 2008 knapp 2.500 Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen.
Bei der Allianz sollen von 21 Verwaltungsstandorten 10 geschlossen werden. Zur Diskussion stehen die Standorte Köln, die Nebenstandorte der Sachversicherung in Mainz, Aachen, Hannover, Augsburg, Freiburg, Mannheim, Nürnberg, Magdeburg und Ulm, die Niederlassung der Lebensversicherung in Frankfurt/Main und die Niederlassung der Krankenversicherung in Dortmund.
In Deutschland sind von den Kürzungsmaßnahmen bei der Dresdner Bank 1.980 Stellen betroffen. Weitere 500 Arbeitsplätze sollen im Ausland wegfallen. Der Allianzkonzern verspricht sich von den Restrukturierungsmaßnahmen eine Steigerung des Konzerngewinns um 600 Mio.
Euro. Nach Aussage des Allianz-Chefs Michael Diekmann stehen Wachstum und Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit bei der Umsetzung der Maßnahmen im Vordergrund. Beim Betriebsrat des Unternehmens stießen die Pläne auf harsche Kritik, da der Konzern bereits jetzt Milliardengewinne erziele.
Der Stellenabbau bei der Dresdner Bank soll nach Auskunft des Instituts je hälftig im Bereich Geschäftsabwicklung/Kreditbearbeitung sowie in regionalen und zentralen Steuerungsfunktionen erfolgen. Bei der Dresdner Bank wurden seit der Übernahme durch die Allianz im Jahr 2001 bereits mehr als 17.000 Jobs gestrichen.
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr