Der Kreditkartenanbieter MasterCard verdiente im dritten Jahresquartal deutlich besser als es von Analysten erwartet wurde: 452 Millionen US-Dollar oder 3,45 US-Dollar pro Aktie. Die vorherigen Prognosen sprachen von 2,94 Dollar pro Aktie. Wie das "Handelsblatt" im Internet berichtet, fiel auch der Umsatz des Kreditkartenunternehmens mit 1,4 Milliarden US-Dollar etwas höher als erwartet aus. Noch vor einem Jahr hatte der nach Angaben der Zeitung zweitgrößte Kreditkartenanbieter der Welt einen Verlust von 194 Millionen US-Dollar erlitten.
Mehr Menschen zahlen mit Kreditkarte statt Bar
Trotz der Wirtschaftskrise stiegen die Kreditkarten-Transaktionen deutlich an - gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Prozent. Das Zahlungsverhalten der Menschen würde sich weg von Bargeld und Schecks hin zu Kreditkarten bewegen, schreibt Credit Suisse Analyst Moshe Orenbuch in einem Bericht. Daran würde auch die Wirtschaftskrise und die Arbeitslosigkeit, die sich auf dem höchsten Stand seit 26 Jahren bewege, nichts ändern.
Im Gegensatz zu Banken kommen die Kreditkartenanbieter bisher besser durch die Finanzkrise, weil sie keine Kredite vergeben. Dadurch haben sie auch nicht mit Kreditausfällen zu kämpfen, schreibt das "Handelsblatt".
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr